Wann

9. April 2025    
18:00

Wo

Kurt-Neuwald-Saal in der Neuen Synagoge Gelsenkirchen
Georgstraße 2, 45879 Gelsenkirchen

Veranstaltungstyp

„Sommer, Sonne, Meer – und Exil“. Dichter und
bildende Künstler in Sanary-sur-Mer

Vortrag mit Bildern von Manfred Pavlowski

Sanary-sur-Mer ist ein Fischerdorf zwischen Marseille und Toulon. Schon vor dem Ersten Weltkrieg war es wegen seiner besonderen Lichtverhältnisse ein bei Malern beliebter und bekannter Aufenthaltsort. Mit Beginn der NS-Diktatur 1933 suchten viele deutschsprachige Dichter, Literaten und bildende Künstler aus Deutschland und Österreich dort Zuflucht – u.a. „die Manns“, Lion Feuchtwanger, Bertolt Brecht, Joseph Roth, Stefan Zweig, aber auch (heute) nicht (mehr) so prominente. Mit Beginn der Kämpfe mit Frankreich 1940 endete diese Sicherheit. Alle Deutschen und Österreicher wurden zunächst als potentielle Feinde interniert. Mit Beginn der Besetzung Frankreichs begann auch die Suche nach NS-Gegnern und Juden in Frankreich durch die GESTAPO. Die Verfolgten versuchten nun von Frankreich aus sichere Aufenthaltsorte außerhalb Europas zu erreichen. Als Beispiel dafür sollen die Fluchtwege einiger ausgewählter jüdischer Emigranten aus Sanary beschrieben werden.

Manfred Pavlowski hat als Lehrer in Gelsenkirchen gearbeitet. Sanary-sur-Mer hat er mehrmals besucht.

Der Eintritt ist frei/Um Anmeldung wird gebeten unter 0209 70 25 22 20 (auch AB) oder christlich-juedische-ge@freenet.de

 

Eine Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen und
der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gelsenkirchen