Auf den Spuren jüdischen Lebens in Buer – Teil I – „Wie jüdische Menschen nach Buer kamen“
Leitung:
Dr. Lutz Heidemann, Bauhistoriker
Die Kirchengemeinde lädt alle Interessierten ein zu einer zweiteiligen Veranstaltung, mit der wir uns auf die Spuren jüdische Lebens Buer begeben. Jüdisches Leben in Buer? – Vielleicht suchen Sie jetzt in ihrer Erinnerung nach Orten jüdischen Lebens. Für Dr. Lutz Heidemann, Bauhistoriker und ehemaliger Abteilungsleiter der Stadtplanung in Gelsenkirchen begann die Spurensuche eher zufällig mit einem alten Foto von einem jüdischen Gebäude in Buer. Das Foto wurde ihm zum Anstoß soziale Strukturen der Juden von Buer, ihre Bindungen untereinander und Einzelschicksale sichtbar zu machen. Jüdisches Leben existiert heute in Buer als öffentliches Leben einer Gemeinde nicht mehr. Doch die jüdische Geschichte und den jüdischen Beitrag als Teil unserer Buerschen Stadtgeschichte und Stadtentwicklung wahrzunehmen, ist Anliegen von Dr. Heidemann und seiner Spurensuche. Machen Sie sich doch mit uns auf den Weg. Folgen wir den Spuren jüdischen Lebens in unserer Doppel-Veranstaltung. Wir freuen uns, dass uns Dr. Lutz Heidemann als Referent und Wegweiser mitnimmt auf die Spurensuche in Buer.
„Wie jüdische Menschen nach Buer kamen?“ Zu dieser Frage referiert Dr. Heidemann zunächst im Gemeindezentrum Apostelkirche und lädt Sie anschließend zum Gespräch ein. Nach etwa 45 Minuten gehen wir zur Gedenktafel am Ort des früheren jüdischen Bethauses in der Maelostraße. Auf dem Weg treffen wir schon auf zwei Gebäude jüdischen Lebens in Buer .
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ansprechpartnerin: Pfarrerin Antje Grüter, 0209-396911,
email: antje.grueter@ekvw.de