Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

Wie das Christentum entstand

1. Juni / 19:30

In seinem  aktuellen Buch „Wie das Christentum entstand“ (Stuttgart 2021) geht Klaus Wengst der Frage nach der Entstehung des Christentums nach, die für ihn untrennbar mit der antijüdischen Geschichte des Christentums verbunden ist. Der Anfang sei jüdisch und nur jüdisch gewesen, und zwar recht lange. In Texten des 1. Jahrhunderts gebe es keinen Beleg dafür, dass sich Menschen in der auf Jesus bezogenen Gemeinschaft als „Christinnen und Christen“ bezeichnet hätten. Erst  in Texten aus der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts tauche erstmals der Begriff ‚Christentum‘ auf,  dann aber auch sofort  in einem ausschließenden Gegensatz zum Judentum .
Wengst interessiert besonders, wie es von dem jüdischen Anfang zur antijüdischen Fortsetzung kam und welche Folgerungen die Kirchen, zumal die protestantischen, heute daraus ziehen sollten.

Diese Fragen wird er auch gerne mit den Anwesenden diskutieren.

Leitung: Klaus Wengst, von 1981 bis 2007 Professor für Neues Testament an der Ruhr-Universität Bochum, ist u.a. Autor wegweisender Veröffentlichungen zum frühen Christentum wie „Freut Euch, ihr Völker, mit Gottes Volk!“ „Israel und dieVölker als Thema des Paulus – ein Gang durch den Römerbrief“ (Stuttgart 2008)

Anmeldung erforderlich unter: Tel.: 0209-70 25 22 20 (auch AB) oder Mail: christlich-juedische-ge@freenet.de

Details

Datum:
1. Juni
Zeit:
19:30
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Neue Synagoge
Georgstraße 2
Gelsenkirchen, NRW 45879 Deutschland

Veranstalter

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gelsenkirchen