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Gerettet. Die jüdischen Kindertransporte nach Großbritannien 1938/39. Ein Fallbeispiel

24. November / 18:00

Ende 1938 bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden mit Hilfe internationaler Organisationen rund 10.000 jüdische Kinder und Jugendliche aus Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei nach Großbritannien transportiert und so vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten gerettet. Einer der Geretteten ist Walter Kaufmann, der am 19. Januar 1939 von Duisburg aus in Richtung rettendes Ufer Großbritannien in die Freiheit fuhr. Diese Aktion ist bekannt geworden unter der Bezeichnung „Kindertransporte“. Walter Kaufmanns Lebensweg steht exemplarisch für eine Generation von deutsch-jüdischen Jugendlichen.


Leitung: L. Joseph Heid, Dr. phil. habil.; Historiker für Neuere Geschichte; Publizist. Zahlreiche Veröffentlichungen zur deutsch-jüdischen Beziehungsgeschichte. Schreibt für u.a.: Süddeutsche Zeitung; Die Zeit; Jüdische Allgemeine. Von L.J. Heid ist soeben erschienen: Johanna Kaufmann/Sally Kaufmann: „Alles Schreiben hat ja das Ziel, daß wir drei wieder zusammenkommen“. Nachrichten an den Sohn Walter Kaufmann 1939-1943 (Klartext Verlag, Essen)

Details

Datum:
24. November
Zeit:
18:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Wissenschaftspark
Munscheidstr. 14
Gelsenkirchen, NRW 45886 Deutschland

Veranstalter

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gelsenkirchen
Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen