Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland – die ersten Jahrhunderte

11. Mai / 18:00

Mit den jüdischen Wanderungsbewegungen im Römischen Reich begann auch die Ansiedlung von Juden entlang der römischen Städte an Rhein und Donau. Durch das Edikt Kaiser Konstantins wird 321 der Nachweis dafür erbracht. Dieses Edikt ist der Anlass für das Jubiläumsjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Vermutlich gab es aber bereits vorher Juden auf dem Boden des heutigen Deutschland.

Nach der Auflösung des Römischen Reiches gibt es dann im frühen Mittelalter keine Nachweise über jüdisches Leben in Deutschland mehr. Erst mit der Konstituierung des Frankenreichs werden auch wieder Juden in Deutschland dokumentiert. Das zunächst durchaus erträgliche Leben der Juden als Minderheit in der mittelalterlichen Gesellschaft wird bestimmt von der Lehre der römisch-katholischen Kirche, aber auch von den jeweiligen Landesherren. Ein abrupter Wandel trat durch die Pogrome des Kreuzzugs 1096 ein. Im 13. Jh. verfestigte sich dann eine christliche Judenfeindschaft, u.a. durch Papst Innozenz III. und durch die Verschärfung der christlichen bildlichen Aussagen zu „Ecclesia und Synagoga“.

Leitung: Manfred Pavlowski

Anmeldung: telefonisch unter 0209-70252220 (auch AB) oder per e-mail: christlich-juedische-ge@freenet.de

Details

Datum:
11. Mai
Zeit:
18:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Neue Synagoge
Georgstraße 2
Gelsenkirchen, NRW 45879 Deutschland
Google Karte anzeigen

Veranstalter

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gelsenkirchen
Jüdische Gemeinde Gelsenkirchen