Bitte melden Sie sich für unten stehende Veranstaltungen gerne auch über unser Kontakt-Formular an.


Achtung !

Bitte beachten Sie:
Aufgrund der Corona-Pandemie kann es zu kurzfristigen Programmänderungen kommen. Wir versuchen, alle Veranstaltungen wie geplant durchzuführen. Bitte informieren Sie sich dennoch jeweils kurz vor Beginn über die Lokalpresse oder hier auf unserer Webseite.

Bei all unseren Veranstaltungen, die in geschlossenen Räumen stattfinden, kann es zu Einschränkungen der Zahl der Besucher kommen. Melden Sie sich deshalb bitte unbedingt telefonisch (0209-70252220) oder per Email (christlich-juedische-ge@freenet.de) an.

Sollte eine Veranstaltung ausfallen, werden wir in diesem Jahr versuchen, diese "digital" durchzuführen. Auch dazu informieren Sie sich über unsere Webseite. Unter der jeweiligen Veranstaltung wird es kurzfristig einen gesonderten Hinweis geben.

 
Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund !

 



Vortrag

Ronen Steinke "Terror gegen Juden"

Leitung:
Ronen Steinke
promovierter Jurist und Redaktuer der "Süddeutschen-Zeitung". Er recherchiert zu Extremismus und Terrorismus und hat u. a. eine Biographie über Fritz Bauer veröffentlicht, die in zahlreiche Sprachen übersetzt und als "Der Staat gegen Fritz Bauer" verfilmt wurde.


Ronen Steinke stellt sein Buch "Terror gegen Juden" vor. Im Klappentext heißt es: "Theoretisch ist Gefahrenabwehr die Aufgabe des Staates. Praktisch lässt der Staat die jüdische Gemeinschaft vielerorts allein. Als in der Stadt Halle ein schwer bewaffneter Rechtsextremer 2019 in die Synagoge einzudringen versuchte, hielt ihn nur eine schwere Holztür auf. Um diese Tür zu bekommen (...) mussten sich die Gemeindemitglieder aber ans Ausland wenden. Der deutsche Staat wollte ihnen das nicht finanzieren."
Das Versagen des deutschen Staates - von Polizei, Justiz und Verwaltung - kritisiert Steinke anhand einer Vielzahl von Beispielen, die auch Anlass zur Diskussion geben werden.

Mittwoch, 20. Januar 2021, 19:00 Uhr
Ort:
Kurt-Neuwald-Saal der Neuen Synagoge
Gelsenkirchen, Georgstraße 2, 45879 GE

 

 

Ulrich Fehling lädt Sie zu dem o.g. Thema zu einem
geplanten Zoom-Meeting ein.

 

Uhrzeit: 20. Januar 2021, 18.45 Uhr

 

Zoom-Meeting beitreten

https://zoom.us/j/91525380809?
pwd=SCtpdUkwQmFRRGx1b0dvSXVJeUIvUT09

 

Meeting-ID: 915 2538 0809

Kenncode: dpGR8X




 

Gedenken


Ökumenischer Gottesdienst anlässlich des
Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus


Der Gedenkgottesdienst findet wie jedes Jahr in zeitlicher Nähe zum Internationalen Tag des Gedenkens der Opfer des Nationalsozialismus' in der Kapelle des St. Josef-Hospitals statt. Hier und in weiteren Krankenhäusern in Gelsenkirchen-Rotthausen und Bottrop gelang es 1944/1945 durch Initiative Dr. Bertrams und die Unterstützung vieler Helferinnen und Helfer, ungarische jüdische Zwangsarbeiterinnen der Gelsenberg Benzin AG vor dem Zugriff des nationalsozialistischen Vernichtungssystems zu retten.

 

Montag, 25. Januar 2021, 18:00 Uhr

Ort:

Fällt in diesem Jahr aufgrund der Pandemielage aus!

Gemeinsames Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
am 25. Januar 2021 um 18.00 Uhr

 

Beginn:
Im Namen des Vaters und des  Sohnes und des Hl. Geistes ....

Psalm 27:
Der Herr ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist die Kraft meines Lebens: Vor wem sollte mir bangen?
Dringen Frevler auf mich ein, um mich zu verschlingen, meine Bedränger und  Feinde, sie müssen straucheln und fallen.
Mag ein Heer mich belagern: Mein Herz wird nicht verzagen. Mag Krieg gegen mich toben: Ich bleibe dennoch voll Zuversicht.
Nur eines erbitte ich vom Herrn, danach verlangt mich: Im Haus des Herrn zu wohnen alle Tage meines Lebens, die Freundlichkeit des Herrn zu schauen und nachzusinnen in seinem Tempel.
Denn erbirgt mich in seinem Haus am Tag des Unheils; er beschirmt mich im Schutz seines Zeltes, er hebt mich auf einen Felsen empor.
Nun kann ich mein Haupt erheben über die Feinde, die mich umringen. Ich will Opfer darbringen in seinem Zelt, Opfer mit Jubel; dem Herrn will ich singen und spielen.
Vernimm, o Herr, mein lautes Rufen; sei mir gnädig und erhöre mich!
Mein Herz denkt an dein Wort: "Sucht mein Angesicht!" Dein Angesicht, Herr, will ich besuchen.
Verbirg nicht dein Gesicht vor mir; weise deinen Knecht im Zorn nicht ab! Du wurdest meine Hilfe. Verstoß mich nicht, verlass mich nicht, du Gott meines Heiles!
Wenn mich auch Vater und Mutter verlassen, der Herr nimmt mich auf.
Zeige mir, Herr, deinen Weg, leite mich auf ebener Bahn trotz meiner Feinde!
Gib mich nicht meinen gierigen Gegnern preis; denn falsche Zeugen stehen gegen mich auf und wüten.
Ich aber bin gewiss, zu schauen die Güte des Herrn im Land der Lebenden.
Hoffe auf den Herrn und sei stark! Hab festen Mut und hoffe auf den Herrn.

Gedenken:

Wir gedenken der Vergessenen, der Verdrängten, der Ermordeten. Wir gedenken derer, denen das Leben genommen wurde. Nicht mal ein Grab, nirgends.

Wir gedenken der Jüdinnen und Juden.
Wir gedenken der Sinti und der Roma.
Wir gedenken der Zwangsarbeiterinnen, Zwangsarbeiter und der Kriegsgefangenen in Europa.
Wir gedenken der Menschen mit Behinderungen.
Wir gedenken der Kommunist*innen, der Sozialdemokrat*innen, der Gewerkschaftler*innen, allen politischen Gegner*innen des Nationalsozialismus hier und in anderen Ländern Europas.
Wir gedenken der Schwulen und Lesben.
Wir gedenken der als sogenannte Asoziale Verfolgten.
Wir gedenken der Bibelforscher und Bibelforscherinnen und aller anderen Pazifist*innen, der Deserteure.

Wir haben viel versäumt.

Herr Erbarme Dich. Amen

Bitte eine Kerze anzünden !

Segen:

Gott, der Herr,
halte uns fest in seinen Händen;
damit wir nicht fallen,
damit wir nicht aufgeben,
damit wir nicht zerbrechen.

Gott, der Herr,
halte uns fest in seinen Händen;
er richte uns auf,
er mache uns Mut,
er heile uns.

Gott, der Herr,
halte uns fest in seinen Händen;
er schenke uns seinen Segen,
und er schenke seinen Segen allen, die uns Hilfe sind.

So segne uns alle der treue Gott, der Vater, der Sohn und der heilige Geist. Amen

Seien Sie alle behütet!
Das wünschen Ihnen von Herzen die Seelsorgerinnen aus dem St. Josef-Hospital, Sr. Ann Maria und Monika Rasch.
 


Gedenken

Gedenkfeier anlässlich des Jahrestages der Befreiung
von Auschwitz und für die Opfer des Nationalsozialismus

Thema der Gedenkstunde sind die Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Januar 1945, die Erinnerung an den Beginn der Deportationen aus Gelsenkirchen nach Riga am 27. Januar 1942. Das Programm sieht ein Grußwort von Frau Oberbürgermeisterin Welge, das Gebet der Trauernden mit Rabbiner Kornblum, einen Kurzfilm zum Thema Antisemitismus und jüdisches Leben von Frank Bürgin und einen musikalischen Auftritt von Mariya Kats und Ensemble vor.
 


Mittwoch, 27. Januar 2021, 18:00 Uhr

Ort:
Kurt-Neuwald-Saal der Neuen Synagoge
Gelsenkirchen, Georgstraße 2, 45879 GE

 

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Gelsenkirchen, der Jüdischen Gemeinde
Gelsenkirchen und des Instituts für Stadtgeschicht Gelsenkirchen

 

Die Gedenkfeier in der Jüdischen Gemeinde fällt aus, geplant sind digitale Präsentationen auf der Seite der Gesellschaft, der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen und des Instituts für Stadtgeschichte. Bitte achten Sie auf entsprechende Hinweise der zugehörigen web-Seiten.

 

Hier finden Sie den Link von der Rede der Oberbürgermeisterin:



 

Hier finden Sie den Link für das Trauergebet:

http://img.gg/df9RfBt

mit folgender Übersetzung:

El male Rachamim (G"tt voller Barmherzigkeit)

Gedächtnisgebet für die als Märtyrer Ermordeten

Erbarmungsvoller, in den Höhen thronender G"tt, lass unter den Fittichen Deiner g"ttlichen Gegenwart vollkommene und wahre Ruhe finden, im erhabenen Reich der Heiligen und Reinen, die im himmlischen Glanze leuchten, die Seelen der Millionen Opfer, die in der Schreckenszeit in Europa erschlagen, umgebracht und verbrannt wurden, und die ihre Seelen in Heiligung des g"ttlichen Namens aushauchten in Auschwitz, Maydanek, Treblinka, Ghetto Riga und allen anderen Vernichtungslagern Europas. Die ganze Gemeinde vereint sich im Gebet zum Aufstieg ihrer Seelen. Der Herr des Erbarmens beschütze sie unter seinen Fittichen in Ewigkeit.

Im Bunde des ewigen Lebens nehme Er ihre Seelen auf. G"tt ist ihr Erbeteil. Im Garten Eden mögen sie ihre Ruhe finden. Friede sei ihre Ruhestatt. Sie werden auferstehen und ihr Los der zukünftigen Welt empfangen . Darauf sprechen wir:

Amen.

 


 

Fest

Jüdisches Leben leve erleben -
Erew Purim in der Synagoge

Leitung:
Judith Neuwald-Tasbach,
Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen

 

Purim ist ein freudiges Fest, das an die Rettung des jüdischen Volkes aus drohender Gefahr in der persischen Diaspora erinnert. Nach dem Buch Ester versuchte Haman, der höchste Beamte des persischen Königs, die gesamten Juden im Perserreich zu vernichten, was Königin Ester jedoch verhindern konnte. Im Gottesdienst wird das Buch Ester (Megillat Ester) vollständig vorgelesen, beim Hören des Namens Haman klappert die Gemeinde mit Ratschen. Purim ist ein Tag, den Juden mit Essen und Trinken feiern. Jüdische Gelehrte sagen: "Jeder muss so viel Wein trinken, bis er nicht mehr unterscheiden kann zwischen 'Verflucht sei Haman' und 'Gelobt sei Mordechai'". Gegessen werden Hamantaschen, dreieckige Gebäckstücke mit Mohn- oder Pflaumenmusfüllung.

 

Donnerstag, 25. Februar 2021, 17:45 Uhr

Ort:
Neue Synagoge Gelsenkirchen,
Georgstraße 2, 45879 Gelsenkirchen

nur mit Anmeldung bei der GCJZ (Telefon oder e-mail)
Kosten 5,00 Euro

 

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit und der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen

 

Eine Veranstaltung im Rahmen von "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland"


Mitgliederversammlung

anschließend:
"Stätten des Lebens - Jüdische Friedhöfe in Deutschland"

Leitung:
Nathanja Hüttenmeister M.A. ist wissenschaftliche Mitarbeiterin
des Salomon Ludwig Steinheim-Instituts für deutsch-jüdische
Geschichte und eine ausgewiesene Expertin auf den Gebieten
der Sepulkralkultur und der Epigraphik

 

Zur Mitgliederversammlung laden wir unsere Mitglieder und alle weiteren Interessierten herzlich ein.
Anschließend an die Mitgliederversammlung wird um 20.00 Uhr Frau Nathanja Hüttenmeister vom Salomon Ludwig Steinheim-Institut referieren über "Stätten des Lebens - Jüdische Friedhöfe in Deutschland. Eine Einführung in tausend Jahre jüdische Sepulkralkultur". Friedhöfe sind ein Spiegelbild der Gesellschaft, ein steinernes Archiv längst vergangener Zeiten. Die jüdischen Friedhöfe hierzulande geben einen Einblick in eine tausendjährige Geschichte deutsch-jüdischen Lebens, sie künden von den Hoffnungen, Nöten und Werten von Menschen längst vergangener Zeiten und dem Wandel im Laufe der Jahrhunderte. Der Vortrag bietet einen Überblick zur Entwicklung jüdischer Sepulkralkultur vom Mittelalter bis heute. Außerdem werden die Forschungsarbeit des Steinheim-Instituts und seine epigrafische Datenbank 'epidat' vorgestellt.

Mittwoch, 17. März 2021, 18:30 Uhr
inhaltlicher Teil, Beginn: 20:00 Uhr

Ort:
Begegnungsstätte, Von-der-Recke-Straße 9,
45879 Gelsenkirchen

nur mit Anmeldung:
bis zum 10. März 2021 bei der GCJZ
telefonisch oder per e-mail

 

Eine Veranstaltung im Rahmen von "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland"

 Die Mitgliederversammlung wird aufgrund der Corona-Pandemielage auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben !!


 

Kulinarischer Abend

Jüdische Küche in der Neuen Synagoge mit Erklärungen

Leitung:
Judith Neuwald-Tasbach,
Vorsitzende der Jüd. Gemeinde GE

 

Das Wort "koscher" wird für alles angewandt, was dem religiösen Gesetz entsprechend hergestellt oder zubereitet wurde. Für die koschere Küche gibt es deshalb im Judentum die Speisegesetze, die auch Kaschrut genannt werden. Es wird unterschieden zwischen fleischigen und milchigen Produkten, die nicht zusammen zubereitet und nicht zusammen gegessen werden dürfen. Und was darf überhaupt gegessen werden? Was sind typisch jüdische Speisen der ashkenasischen und der sephardischen Küche? Welche Speisevorschriften und Bräuche gibt es an einigen jüdischen Feiertagen? Das wollen wir zusammen entdecken und schließlich auch zusammen Kleinigkeiten probieren. Betej Avon = guten Appetit !

 

Donnerstag, 08. April 2021, 18:00 Uhr,

Ort:
Neue Synagoge Gelsenkirchen, Georgstraße 2,
45879 Gelsenkirchen

 

nur mit Anmeldung:
bei der GCJZ (Telefon oder e-mail)
20,00 Euro

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Gelsenkirchen und der Jüdischen Gemeinde
Gelsenkirchen 

Aufgrund der neu beschlossenen Corona-Bedingungen muss der Kulinarische Abend leider ausfallen!
 


 

Vortrag/Lesung

100 Jahre Familientradition ?
- Die Erben der "Arisierung"

Leitung:
Armin H. Flesch
Herr Flesch lebt als Freier Autor und Journalist in Frankfurt am Main. Archivrecherchen sowie zahlreiche Interviews mit den Nachkommen von Tätern und Opfern lösten eine Beschäftigung mit dem Thema "Arisierung" aus, die bis heute fortdauert. Inzwischen hat er mehrere Zeitungsartikel zu diesem Thema veröffentlicht, seit über drei Jahren hält er bundesweit Vorträge und arbeitet an einem Buch.


Am Anfang von Armin H. Fleschs Beschäftigung mit der "Arisierung" genannten Enteignung der deutschen und europäischen Juden stand ein 1935 "arisiertes" Frankfurter Unternehmen, dessen heutige Eigentümer 2014 behaupteten, ihre Firma blicke auf "100 Jahre Familientradition" zurück. Die Suche nach alten Unterlagen führte Flesch zu weiteren, teils spektakulären Fällen von "Arisierungen" wie jenen der Fabrik und heutigen Firmenzentrale eines großen mittelständischen Chemieunternehmens im Rheinland - Fälle, die sich so oder ähnlich zigtausendfach ereignet haben.

 

Mittwoch, 14. April 2021, 18:00 Uhr

Wegen der Corona-Pandemie findet der Vortrag als Online-Veranstaltung statt.

 Interessierte melden sich bitte per E-Mail unter isg@gelsenkirchen.de an. Am Tag der Veranstaltung erhalten Sie per E-Mail die Zugangsdaten. Eine Teilnahme über Browser ist möglich.

 

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit,
der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen und des ISG Gelsenkirchen

 

 


 

Radtour

"Auf jüdischen Spuren durch Essen"

 

Leitung:
Mathias Streicher
Er ist Religionswissenschaftler und pädagogischer Mitarbeiter der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung Essen

 

Jüdische Familien und jüdisches Leben haben die Entwicklung Essens seit der Säkuralisierung entscheidend mitgeprägt. Davon zeugen heute Stolpersteine, Friedhöfe, Gedenktafeln, die Synagoge im Moltkeviertel und auch die imposante Alte Synagoge. Im Rahmen einer Fahrradtour werden wir einen Bogen schlagen von Altenessen über den Segeroth, die Innenstadt und das Moltkeviertel bis nach Werden. Von dort aus kann uns die S6 nach Hause bringen.

Länge: 25 - 30 km, Dauer: ca. 5 Stunden

 

Sonntag, 18. April 2021, 11:00 Uhr

Ort:
Nordfriedhof Altenessen, Haupteingang, Hauerstraße 27, 45329 Altenessen

 

Eine Veranstaltung im Rahmen von "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland"

Wegen der Corona-Pandemie muss die Radtour leider ausfallen! 


 

 

Wanderung

"Von Velbert-Langenberg nach Velbert-Neviges"

 

Leitung:
Mathias Streicher
Er ist Religionswissenschaftler und pädagogischer Mitarbeiter der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung Essen

 

Jüdische Familien lebten nicht nur in den Städten des Ruhrgebiets sondern auch in den ländlichen Regionen ringsum. Ein interessantes Zeugnis hiervon ist der kleine jüdische Friedhof zwischen Langenberg und Neviges, der nur zu Fuß zu erreichen ist. Er ist ein Ziel dieser Wanderung im "bergigen" Ruhrgebiet. Langenberg ist bekannt als Bücherstadt mit mehreren Antiquariaten, Neviges durch die von Gottfried Böhm entworfene Wallfahrtskirche "Maria, Königin des Friedens".

Länge: ca. 10 km, mittlere Steigungen, da. 3 Stunden, An- und Abreise mit dem ÖPNV; Langenberg und Neviges sind Haltestellen der S9, die auch am HBf Essen und in Buer-Nord hält; Fahrzeit vom HBf Essen nach Bf Langenberg etwa 20 Minuten.

 

Sonntag, 02. Mai 2021, 14:00 Uhr

Ort:
Bahnhof Velbert-Langenberg

Eine Veranstaltung im Rahmen von "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland"

Wegen der Corona-Pandemie muss die Wanderung leider ausfallen!  


 

 

Führung

"Spuren jüdischer Geschichte und Gegenwart in Gelsenkirchen"

Führung über den Jüdischen Friedhof Am Dördelmannshof

Leitung:
Judith Neuwald-Tasbach,
Vorsitzende der
Jüd. Gemeinde GE

 

Seit 1927 finden auf dem Friedhof Am Dördelmannshof Beisetzungen statt. Er ist ein stiller und ruhiger Ort mit traditionellen Gräbern, aber auch mit Grabstätten der seit 1990 aus dem sowjetischen Bereich zugewanderter Juden, die teilweise einer anderen Begräbniskultur folgen. Eine Trauerhalle ist ebenfalls vorhanden. Hier wird Abschied genommen mit Gebet und Gedenken, bevor die Verstorbenen zu ihrer letzten Ruhestätte geleitet werden. Während der Führung wird anschaulich erklärt, was geschieht, wenn jemand verstirbt, welche Trauerriten es gibt und was z. B. die Aufgaben der Chewrah Kaddischa sind, der Beerdigungsgesellschaft, die sich der Bestattung der Verstorbenen widmet.

 

Mittwoch, 05. Mai 2021, 17:00 Uhr

Ort:
Jüdischer Friedhof Gelsenkirchen,
Eingangstor Am Dördelmannshof 46a, 45886 GE

Männer benötigen eine Kopfbedeckungen

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gelsenkirchen und der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen 

 

Eine Veranstaltung im Rahmen von "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland"

Wegen der Corona-Pandemie muss die Führung leider ausfallen!  


 

  

Lesung

Nesthäkchen kommt ins KZ

Das Leben der jüdischen Kinderbuchautorin Ele Ury

Leitung:
Marianne Brentzel
Marianne Brentzel lebt als Schriftstellerin in Dortmund. Außer über Else Ury hat sie u.a. Bücher über die Frauenrechtlerin und Sozialpionierin Bertha Pappenheim und über Hilde Benjamin, ehemalige Justizministerin der DDR, veröffentlicht.

In der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts war Else Ury eine der bekanntesten Kinderbuchautorinnen Deutschlands. Mit ihren "Nesthäkchen"-Büchern sind Generationen von Mädchen bis in die 1970er Jahre aufgewachsen, die Auflage erreichte fast sieben Millionen Exemplare.
Über ihr Leben und ihren Tod als Jüdin in Auschwitz lagen lange Zeit kaum Informationen vor. Marianne Brentzel hat die Biographie Else Urys erforscht und ihr Leben in mittlerweile zwei Büchern dargestellt. Daraus wird sie Auszüge präsentieren und anschließend auch gerne Fragen beantworten. 

 

Mittwoch, 19. Mai 2021, 19:00 Uhr

 Eine Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen
und des Kulturraums "die flora"

Die Veranstaltung findet als Zoom-Veranstaltung

statt !!

 

Zoom-Meeting beitreten:

https://zoom.us/j/91989775418?pwd=VEJqUmpQUzVkcm9FYVhxNFBKNzZrZz09

Meeting-ID: 919 8977 5418

Kenncode: 558417

 


 

Konzert


Donna Donna

Eine musikalische Reise durch das Judentum mit hebräischen, sefardischen und jiddischen Liedern

Leitung:
Esther Lorenz (Gesang und Rezitation),
Peter Kuhz (Gitarre)

Mit dem Konzertprogramm "Donna Donna" benannt nach dem berühmten jiddischen Lied, präsentiert die Sängerin Esther Lorenz israelische und spanisch-jüdische Musikkultur. Auch das Ostjudentum mit seiner reichen lyrischen wie geistlichen Welt findet Raum.
Erläuterungen über jüdische Bräuche, Lyrik und die berühmte Prise Humor vervollständigen dieses Kaleidoskop, dass das jüdische Leben von verschiedenen Seiten beleuchten möchte.
 

 

Donnerstag, 27. Mai 2021, 18:00 Uhr

Ort:
Kurt-Neuwald-Saal der Neuen Synagoge
Gelsenkirchen, Georgstraße 2,
45879 Gelsenkirchen

Karten an der  Abendkasse: 10,00 Euro

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Gelsenkirchen, der VHS Gelsenkirchen und
der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen

Das Konzert wird wegen der Coron-Pandemie erst im zweiten Halbjahr stattfinden.

 


 

 

Lehrhaus Judentum - Ein Stück Tora

"Jaakovs Vermächtnis oder
Eine messianische Verheissung?"

 

Leitung:
Dirk Bültmann, evangelischer Pfarrer und stellvertretender
Vorsitzender derGesellschaft für Christlich-Jüdische ZA

 

Wir widmen uns an diesem Abend der Stelle 1. Mose 49, 8-10. Hebräische Dichtung und Fragen rund um den Messias-Gedanken sind die Gesprächsthemen des Abends.

Das Lehrhaus ist ein offenes Angebot. Die Themen der Lehrhausabende liegen fest. Alle Interessierten können nach ihren Möglichkeiten teilnehmen. Kenntnisse der hebräischen Sprache oder des Judentums werden nicht vorausgesetzt. Gebühren werden nicht erhoben. Das Ziel des Lehrhauses ist die Vermittlung von Kenntnissen jüdischen Denkens und Lebens und die aktuelle Übertragung des Gelernten in das Leben der Teilnehmenden.

Montag, den 14. Juni 2021, 18:30 Uhr

Ort:
Begegnungsstätte, Von-der-Recke-Straße 9,
45879 Gelsenkirchen

Anmeldungen bei der GCJZ unter Angabe einer postalischen Anschrift
bis zum 1. Juni 2021,
damit rechtzeitig Material zugesandt werden kann.

 


 

Vortrag/Lesung

"Ariel Magnus - Metropolenschreiber RUHR"

Leitung:
Ariel Magnus
Er ist 1975 geboren in Buenos Aires, besuche in Argentinien eine deutsche Schule. Er studierte Romanistik und Philosophie in Heidelberg und Berlin und schrieb für verschiedene Medien in Lateinamerika, die taz in Berlin und Spiegel online. Er lebt heute als Autor und literatischer Übersetzer in  Buenos Aires.
Magnus hat bisher achtzehn Bücher veröffentlicht, u. a. 2012 das Porträt seiner Großmutter "Zwei lange Unterhosen der Marke Hering" und 2018 den Roman "Die Schachspieler von Buenos Aires", in dem er die Geschichte seines Großvaters erzählt, der 1937 aus Hamburg fliehen musste. 2021 erscheint sein neuer Roman über Adolf Eichmanns letzten Jahre in Argentinien auf Deutsch.

Der Schriftsteller und Übersetzer aus Buenos Aires ist seit dem 1. Oktober 2020 der "Metropolenschreiber RUHR". Auf Einladung der Brost-Stiftung lebt er ein Jahr lang in Mülheim. Von dort sind es im Auto nur gut 40 Minuten bis nach Wuppertal, jener Stadt, in der seine Großmutter Ella Mayer gelebt hat. Sie überlebte Auschwitz und ging nach Brasilien. Ariel Magnus wird aus seinem Buch über sie und aus seinem Roman über Eichmann in Argentinien lesen und natürlich auch über seine Erfahrungen im Ruhrgebiet berichten.
 

Donnerstag, 17. Juni 2021, 18:00 Uhr

Ort:
Kurt-Neuwald-Saal der Neuen Synagoge,
Georgstraße 2, 45879 Gelsenkirchen

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen und der VHS Gelsenkirchen - gefördert von der Brost-Stiftung

 


 

 

Vortrag

Die Jeckes - Deutsche Juden in Palästina/Israel

Leitung:
Dr. L. Loseph Heid
Dr. Heid ist Historiker, Literaturwissenschaftler, Publizist, Habilitation in Neuerer Geschichte, zahlreiche Publikationen zur deutsch-jüdischen Beziehungs- und Literaturgeschichte, u. a.: Deutsch-Jüdische Geschichte im 19.  und 20. Jahrhundert (1992). Dr. Heid veröffentlicht u.a. in  Süddeutsche Zeitung, DIE ZEIT, Die Welt, Der Freitag, Jüdische Allgemeine

"Kommst Du aus Zionismus oder aus Deutschland?" Mit dieser Frage sahen sich viele deutsche Juden konfrontiert, die zwischen 1933 und 1939 ins damalige Palästina flohen. Hinter dieser  Frage stand der Vorwurf, dass sie Deutschland niemals Richtung Zion verlassen hätten, wenn Hitler nicht gewesen wäre. Preußische Tugenden schienen mit ihnen Einzug in den Judenstaat zu halten, Ordentlichkeit, Pünktlichkeit, Disziplin und Etikette - Eigenschaften, die man gemeinhin allen Deutschen zuschreibt. Deutsche Juden waren in vielerlei Hinsicht von prägender Wirkung für den späteren Staat Israel. Umrahmt wird der Vortrag durch Norbert Labatzki (Bassklarinette), der muskikalisch von der Welt des osteuropäischen Stetl erzählt, von einer Welt der kleinen Leute mit ihren Träumen und Sehnsüchten, ihrer Fröhlichkeit, ihrer Trauer und Lebenskraft.

 

Mittwoch, 23. Juni 2021, 18:00 Uhr


Ort:
Kurt-Neuwald-Saal der Neuen Synagoge
Gelsenkirchen, Georgstraße 2,
45879 Gelsenkirchen

Anmeldung bei der GCJZ (Telefon oder e-mail)

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammen-
arbeit Gelsenkirchen und der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen

 


 

Tagesexkursion

"Jüdisches Hannover"

Leitung:
Mathias Streicher
Er ist Religionswissenschaftler und pädagogischer Mitarbeiter der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung Essen. Zudem ist er in Hannhover aufgewachsen.

An die bedeutende Gemeinde und ihre imposante Synagoge in Hannover erinnert heute leider nur noch eine Gedenktafel. Sie fiel der Pogromnacht zum Opfer. Sonst aber hat Hannover einige faszinierende jüdische Spuren aufzuweisen: Der Alte Jüdische Friedhof an der Oberstraße, auf dem zwischen 1550 und 1864 beigesetzt wurde ist der älteste erhaltene jüdische Friedhof in Norddeutschland. Seine 700 erhaltenen Grabsteine befinden sich in der Nordstadt auf einem von einer hohen Mauer umgebenen Dünenhügel. Ebenso wie der Friedhof An der Strangriede mit etwa 2600 erhaltenen Grabsteinen ist er ein bedeutender historischer ort für die Geschichte der hannoverschen Juden. Beide Friedhöfe stehen im Mittelpunkt der Exkursion. In einem Stadtrundgang werden außerdem interessante Informationen zu Geschichte und Gegenwart des Judentums in Hannover vermittelt, zu wichtigen jüdischen Persönlichkeiten und auch zu den aktuell vier jüdischen Gemeinden mit etwa 6000 Mitgliedern.
 

Sonntag, 27. Juni 2021, 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Ort:
HBf Gelsenkirchen bzw. HBf Essen

Anmeldung:
bis zum 20. Juni 2021 bei der GCJZ per Telefon oder e-mail,
30,00 Euro

Die Exkursion ist per Bahn geplant (NRW-Ticket und Niedersachsen-Ticket), da Busfahrten derzeit nur unter hohen Kosten realisiert werden können. Weitere Informationen bei der Anmeldung

 

Eine Veranstaltung im Rahmen von "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland"