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Veranstaltungen für das
2. Halbjahr 2019

 


Philosophisches Café

Ein philosophisch-literarischer Nachmittag
mit Musik

Leitung:
Marit Rullmann, Philosophin und
Werner Schlegel, Schriftsteller aus Gelsenkirchen

Das Philosophische Café erinnert an die bedeutende Rolle von philosophierenden Frauen und besonders an jüdische Philosophinnen. Mehrere dieser Frauen werden an diesem Nachmittag ausführlicher vorgestellt. Der Streifzug führt durch mehrere Jahrhunderte und Länder. Es geht von der Berlinerin Rahel Varnhagen von Ense, die in Berlin zu "geselligen Abenden" einlud bis zu Hannah Arendt, der politischen Philosophin des letzten Jahrhunderts, von der ersten Schweizer Philosophieprofessorin Jeanne Hersch bis zu Martha Nussbaum, einer der profiliertesten Philosophinnen der Gegenwart. Die Philosophin Marit Rullmann und der Schriftsteller Werner Schlegel aus Gelsenkirchen lesen aus ihrem aktuellen Buch "Denken, um zu leben", in dem sie 41 Philosophinnen in Kurzporträts vorstellen, darunter sind 14 jüdische Frauen. Den musikalischen Rahmen gestaltet Aleksander Filic, Pianist aus Düsseldorf.

Sonntag, 8. September 2019, 17.00 Uhr
Ort:
Neue Synagoge GE, Georgstraße 2, 45879 GE

 

Es wird um eine Spende für die Jüdische Gemeinde gebeten.

Eine Kooperation des Genderreferats im Ev. Kirchenkreis Gelsenkirchen
und Wattenscheid, der Jüd. Gemeinde Gelsenkirchen und der
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gelsenkirchen


Gedenken

Gedenken an die getöteten jüdischen Zwangsarbeiterinnen
auf dem Friedhof in Gelsenkirchen-Horst

Auf dem Friedhof Gelsenkirchen Horst-Süd haben wir einen so traurigen Ort in Gelsenkirchen: nur wenige 100 Meter von dem Gedenkstein entfernt, starben am 11. Sedptember 1944, also vor 75 Jahren, 150 jüdische Zwangsarbeiterinnen durch einen Bombenangriff auf die Gelsenberg Benzin AG. Es waren 2000 jüdische Frauen und Mädchen aus Ungarn, die dort unter schrecklichen Umständen Zwangsarbeit leisten mussten. Sie wurden verschleppt aus ihrem glücklichen Leben, und sie starben weit entfernt von ihrer Heimat. Seit 2019 steht an diesem Ort neben dem alten Gedenkstein auch eine neue Skulptur dank dem Hans-Schwier-Berufskolleg und eine neue Namenstafel dank dem ISG. Wir dürfen unsere jüdischen Schwestern niemals vergessen und wir schließen sie für alle Zeiten in unsere Gebete mit ein!


Sonntag, 15. September 2019, 11.00 Uhr
Ort:
Mahnmal für die jüdischen Zwangsarbeiterinnen


Führung

Spuren jüdischer Geschichte und Gegenwart in
Gelsenkirchen
Führung über den Jüdischen Friedhof Am Dördelmannshof

Leitung:
Judith Neuwald-Tasbach, Vorsitzende der Jüdischen
Gemeinde Gelsenkirchen

Seit 1927 finden auf dem Friedhof Am Dördelmannshof Beisetzungen statt. Er ist ein stiller und ruhiger Ort mit traditionellen Gräbern, aber auch mit Grabstätten der seit 1990 aus dem sowjetischen Bereich zugewanderter Juden, die teilweise einer anderen Begräbniskultur folgen. Eine Trauerhalle ist ebenfalls vorhanden. Hier wird Abschied genommen mit Gebet und Gedenken, bevor die Verstorbenen zu ihrer letzten Ruhestätte geleitet werden. Es wird anschaulich erklärt, was geschieht, wenn jemand verstirbt, welche Trauerriten es gibt und was z. B. die Aufgaben der Chewrah Kaddischa sind, der Beerdigungsgesellschaft, die sich der Bestattung der Verstorbenen widmet.

 

Mittwoch, 18.September 2019, 17.00 Uhr
Ort:

Jüdischer Friedhof Gelsenkirchen, Eingangstor
Am Dördelmannshof 46a, 45886 Gelsenkirchen

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Gelsenkirchen und der Jüdischen Gemeinde
Gelsenkirchen

Männer benötigen eine Kopfbedeckung


Konzert

Neujahrskonzert zu Beginn des neuen jüdischen
Jahres 5780
"Ein Halleluja" auf Leonard Cohen

Leitung:
Susan Borofsky, Schauspielerin, Sängerin und Kantorin
Yaromyr Boshenko, Klavier
Dr. L. Joseph Heid, Historiker für deutsch-jüdische Beziehungs-
geschichte und Literaturwissenschafler

 

Das Konzert präsentiert Leben und Werk des 2016 verstorbenen Leonard Cohen. Seine melancholischen Lieder handeln von Tod, Liebe und Religion. Zeit seines Lebens blieb er ein Grenzgänger und doch ein bewusster Jude. Die Stimmungen seiner Lieder sind geprägt von Selbstzweifeln, Humor aber auch Selbstironie, „Hallelujah“ und „Suzanne“ wurden Welterfolge.

Die amerikanische Sopranistin Susan Borofsky trägt einen Querschnitt aus dem musikalischem Werk Cohens vor. Begleitet wird sie durch den ukrainischen Pianisten Yaromyr Boshenko. Dr. L. Joseph Heid moderiert den Abend mit Texten zum literarisch-musikalischen Werk Cohens.

Donnerstag, 26. September 2019, 19.00 Uhr
Ort:

Kurt-Neuwald-Saal der Neuen Synagoge Gelsenkirchen
Georgstraße 2, 45879 Gelsenkirchen

Karten an der Abendkasse 8,00 Euro/erm. 3,00 Euro

Eine Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen
mit Unterstützung des Zentralrates der Juden in Deutschland


Fest

Jüdisches Leben leve erleben -
Erew Sukkot in der Synagoge

Leitung:
Judith Neuwald-Tasbach, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen

Sukkot, das Laubhüttenfest, ist als "Fest des Einsammelns" ein Dankfest für das Einbringen der Ernte, vor allem der Obst- und Weinernte. Das Fest trägt seinen Namen nach den Laubhütten, in denen fromme Juden eine Woche lang wohnen. Sie erinnern sich dabei, und das ist die zweite Bedeutung des Fests, an die Zeit der Wüstenwanderung, als ihre Vorfahren keine festen Häuser hatten, sondern in ihren Zelten ganz auf Gott angewiesen waren. Sukkot verweist darauf, dass der Mensch gerade in Situationen der Unsicherheit Gottes Schutz erfährt.

 

Sonntag, 13. Oktober 2019, 18.00 Uhr

Ort:
Neue Synagoge Gelsenkirchen,
Georgstraße 2, 45879 Gelsenkirchen

Anmeldung bei der GCJZ (Telefon oder e-mail)
Kosten 5,00 Euro

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit
und der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen


Kulinarischer Abend

Jüdische Küche im Marriott Hotel

Leitung:
Judith Neuwald-Tasbach, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen

Erleben Sie die Vielfalt der jüdischen Küche bei einem leckeren Viergang-Menü und hören sie Geschichten und Anekdoten aus dem jüdischen Leben, gelesen von Judith Neuwald-tasbach und musikalisch begleitet von Norbert Labatzki - und freuen Sie sich auf eine musikalische Überraschung am Abend. Betej Avon = guten Appetit !

 

Montag, 28. Oktober 2019, 18.30 Uhr

Ort:
Courtyard by Mattiott Gelsenkirchen, Parkallee 3, 45891 Gelsenkirchen

Anmeldung nur über das Marriott-Hotel, Tel.: 0209/860-0
39,00 Euro (ohne Getränke)

Eine Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen
und des Courtyard by Marriott Gelsenkirchen


Hebräisch lernen

Hebräisch-Kurs für Anfänger

Leitung:
Tikva Gussmann, Israelin, langjährige Erfahrungen in der
Vermittlung der hebräischen Sprache

Hebräisch, die Sprache der Bibel und des jüdischen Kultus, wurde in "wiederbelebter" Form als Ivrit auch die Sprache des Staates Israel. Verwandt mit anderen semitischen Sprachen wie Arabisch ist eines ihrer Kennzeichen, dass sie - von rechts nach links - weitgehend ohne Vokale geschrieben wird. Wollen Sie für einen kurzen Urlaub oder für eine längere Zeit nach Israel reisen? Sind Sie historisch interessiert oder suchen Bezug zur Sprache und Kultur Israels? Dann ist dieser Kurs das Richtige für Sie. Im Kurs wird systematisch in die hebräische Sprache und Schrift eingeführt mit dem Ziel, einfache Gespräche führen zu können. Er richtet sich an Teilnehmende ohne oder mit geringen Vorkenntnissen.

ab Dienstag, 29. Oktober 2019, 16.30 Uhr - 18.00 Uhr

Anmeldung bei der GCJZ (Telefon oder e-mail)
60,00 Euro (erm. 30,00 Euro) für 12 Termine a 1,5 Std.

Termine: 29.10., 05.11., 12.11., 19.11., 26.11., 03.12., 10.12., 17.12.2019;
07.01., 14.01., 21.01., 28.01.2020

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Gelsenkirchen und der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen