Bitte melden Sie sich für unten stehende Veranstaltungen gerne auch über unser Kontakt-Formular an.


 

Vorwort

 

Liebe Mitglieder und Interessierte, wir wüschen Ihnen, dass Sie alle gut ins neue Jahr gekommen sind und wünschen Ihnen auch für den weiteren Verlauf dieses Jahres alles Gute.

Da unser Flyer noch in der Druckerei ist, möchten wir Sie über unsere ersten Veranstaltungen schon vorab informieren.

Den Flyer werden wir Ihnen zusenden, sobald wir ihn erhalten haben. Darin finden Sie auch eine Tagesfahrt nach Amsterdam (So., 30.Juni) mit einem Besuch des Anne-Frank-Hauses, die wir Ihnen besonders empfehlen möchten.

 

Eine gute Zeit wünschen Ihnen
der gesamte Vorstand der Gesellschaft

 

 



Veranstaltungen für das
1. Halbjahr 2019

 


 

„Du Jude!“
– Alltäglicher Antisemitismus in
Deutschland
Eine Ausstellung für die schulische
und außerschulische
Bildungsarbeit


Ob es sich um Übergriffe auf offener Straße, Beschimpfungen in sozialen Netzwerken oder Liedtexte der Rapper Kollegah und Farid Bang handelt – der alltägliche Antisemitismus in Deutschland gehört leider nicht der Vergangenheit an, sondern
ist besorgniserregend aktuell und sichtbar. Dass Antisemitismus ein alltäglicher Begleiter für Jüdinnen und Juden in Deutschland ist, der viele Facetten kennt und in
allen Schichten der Gesellschaft anzutreffen ist, darauf weisen
empirische Studien seit Jahren hin. Antisemitische Einstellungen gehören demnach auch zur schulischen Realität und prägen den Alltag ebenso wie andere Diskriminierungsformen mit. Aus dieser Problemstellung thematisiert die Ausstellung der Kölner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Judenfeindschaft in
ihrer Aktualität in der Schule und in jugendlichen Lebenswelten. Mittels Beispielen aus Feldern wie Musik, Sport und Internet können Jugendliche Verständnis dafür gewinnen, dass Antisemitismus nach wie vor virulent ist.

ab Mittwoch, 9. Januar 2019 bis
Sonntag, 27. Januar 2019

Neue Synagoge Gelsenkirchen,
Georgstraße 2, 45879 Gelsenkirchen


Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten der Jüdischen Gemeinde
besichtigt werden (Mo. und Mi. 09.00 Uhr – 17.00 Uhr,
Di. 12.00 Uhr - 17.00 Uhr und Do. 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr)

 

Eine Kooperation der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit,
der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen und
des Instituts für Stadtgeschichte Gelsenkirchen

   


Vortrag

"Der Holocaust im Spiegel der Philatelie"

Leitung:
Manfred Pavlowski

Der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz - der 27. Januar 1945 - wurde von der UNO 2005 zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt.
Das Ende des Nationalsozialismus, der Holocaust und das politische Umfeld wurden aber schon direkt nach dem Kriegsende in vielen Ländern mit Briefmarken und Sonderstempeln thematisiert. Dieser Trend hält bis in die Gegenwart an, und besonders zu den Jahrestagen bestimmter Ereignisse (Kriegsende, Pogromnacht, 20. Juli) häufen sich international die postalischen Ausgaben.
In dieser Präsentation soll eine Auswahl philatelistischer Motive mit engem Zusammenhang zum Holocaust gezeigt und erläutert werden. Schwerpunkt bilden dabei Motive der verschiedenen Konzentrationslager, die Befreiung der Konzentrationslager und Holocaust-Gedenktage.

Mittwoch 23. Januar 2019, 18.00 Uhr

Neue Synagoge Gelsenkirchen,
Georgstraße 2, 45879 Gelsenkirchen

Eine Veranstaltung des Instituts für Stadtgeschichte
Gelsenkirchen, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Gelsenkirchen und der Jüdischen Gemeinde
Gelsenkirchen


 

Gedenken

Gedenkfeier anlässlich des Jahrestages der Befreiung
von Auschwitz und für die Opfer des National-
sozialismus

Konzert mit Anna Tyshayeva (Piano) und
Michel Gershwin (Geige)

Die Pianistin Anna Tyshayeva ist eine international konzertierende Solistin und Kammermusikerin. Neben ihren zahlreichen Auftritten in Deutschland führten sie Konzerte nach England, Holland, Belgien, Dänemark, Luxemburg, Österreich, Italien, Frankreich, Spanien, Japan, in die Slowakei, die Schweiz und in die Ukraine. Ihr Spiel zeichnet sich durch eine hohe künstlerische Reife, Fantasie, Sensibilität und Leidenschaft aus. Von der Presse wurde sie als "Poetin am Flügel" und "Tastenkönigin" gefeiert.
Der Geiger Michel Gershwin wurde mit dem Gran-Prize des internationalen "David-Oistrach-Wettbewerbs" ausgezeichnet. Nach seinen Stationen als Konzertmeister u. a. des St. Petersburger Philharmonischen Kammerorchesters und des Orchestre de Opera National de Lyon konzertiert Gershwin als Solist und als Primarius des "Gershwin Quartetts" in ganz Europa, den USA, Brasilien, Argentinien und Asien. Zu seinen Kammermusikpartnern gehören Nigel Kennedy, Igor Oistrach, Yuri Bashmeth, Misha Majsky und Giora Feidman. Bei vielen großen internationalen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik-Festival, dem Rheingau Musik-Festival und dem Luzerne-Festival (Schweiz) ist er als Solist zu Gast.

Sonntag, 27. Januar 2019, 17.00 Uhr

Neue Synagoge Gelsenkirchen,
Georgstraße 2, 45879 Gelsenkirchen

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit, der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen
und des Instituts für Stadtgeschichte Gelsenkirchen


Gottesdienst

Ökumenischer Gottesdienst anlässlich des Gedenk-
tages für die Opfer des Nationalsozialismus

 

Der traditionelle Gedenkgottesdienst findet wie jedes Jahr im St. Josef-Hospital statt, dieses Mal am Tag nach dem Internationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Hier und in weiteren Krankenhäusern in Gelsenkirchen-Rotthausen und Bottrop gelang es 1944/1945 durch Initiative Dr. Bertrams und die Unterstützung vieler Helferinnen und Helfer, ungarische jüdische Zwangsarbeiterinnen der Gelsenberg Benzin AG vor dem Zugriff des nationalistischen Vernichtungssystems zu retten.

Anschließend besteht wie in jedem Jahr die Gelegenheit, im Café des Krankenhauses bei einem kleinen Imbiss zu Begegnungen und Gesprächen zusammen zu kommen.

Montag, 28. Januar 2019, 18.00 Uhr

Kapelle des St. Josef-Hospitals Gelsenkirchen,
Rudolf-Bertram-Platz 1, 45899 Gelsenkirchen


Tag der offenen Tür
in der Synagoge

 

Auch in diesem Jahr öffnet die Jüdische Gemeinde ihre Türen für die Öffentlichkeit. Die Besucher können einen Einblick in jüdisches Leben, jüdische Kultur und die jüdische Religion gewinnen, u. a. durch Aufführungen mehrerer Chöre, darunter auch des Gemeindechores, und Führungen durch den Betraum der Synagoge.

Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt.

Sonntag, 3. Februar 2019, 14.00 Uhr - 17.00 Uhr

Neue Synagoge Gelsenkirchen,
Georgstraße 2, 45879 Gelsenkirchen


 Jahreshauptversammlung
mit anschließender Lesung

Zur Mitgliederversammlung laden wir unsere Mitglieder und alle weiteren Interessierten herzlich ein.
Anschließend an die Mitgliederversammlung wird um 20.00 Uhr Barbara Bisicky-Ehrlich aus ihrem Buch "Sag, dass es dir gut geht" lesen.

Als Chronistin ihrer eigenen Familiengeschiche zeichnet sie darin ein Porträt mehrerer Generationen: Von ihren Urgroßeltern in der ehemaligen Tschechoslowakei über die Zeit ihrer Großeltern und Eltern, die in Zusammenhang mit dem russischen Einmarsch 1968 in die Bundesrepublik kamen, bis hin zu ihren eigenen Erfahrungen als Enkelin von Holocaust-Überlebenden - ausgerechnet in Deutschland, dem Land der Täter.

Donnerstag, 14. März 2019,
Mitgliederversammlung: 18.30 Uhr
Lesung: 20.00 Uhr

Begegnungsstätte, von-der-Recke-Str. 9,
45879 Gelsenkirchen


Konzert

"Sontagsmusiken"
Ein musikalich-literarischer Nachmittag zur
Berliner Salonkultur mit

Karin Badar (Gesang, Rezitation, Schauspiel)
Aleksandar Filic (Piano

Das Programm "Sonntagsmusiken" erinnert an die bedeutende Rolle der Frauen, speziell der jüdischen Frauen , im Kulturleben Berlins durch Beispiele aus drei Epochen. Im aufgeklärten 18. Jahrhundert leitet Henriette Herz als eine der ersten Frauen einen Kultursalon, in dem die angesehensten Geisteswissenschaftler der damaligen Zeit verkehren, und verleiht dadurch der preußischen Hauptstadt ein intellektuelles Gesicht.

Im 19. Jahrhundert gründet die Komponistin Fanny Mendelssohn einen Salon. Mit den "Sonntagsmusiken" tritt sie aus dem Schatten ihres Bruders Felix und prägt mit ihren Salongästen Clara und Robert Schumann den Begtriff der deutschen Romantik.

In den 1920er Jahren ist das "Romanische Café" einer der lebendigsten Kulturtreffpunkte der Weimarer Republik. Die führende Salonmuse ist die Lyrikerin Mascha Kaléko. Es entsteht ein neuer Höhepunkt in der Kulturgeschichte der Hauptstadt kurz vor ihrem dramatischen Untergang.

Sonntag, 17. März 2019, 17.00 Uhr

Neue Synagoge Gelsenkirchen,
Georgstraße 2, 45879 Gelsenkirchen

Karten an der Abendkasse
Kosten: 8.00 Euro/erm. 3,00 Euro 

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit, der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen
und des Genderreferats im Evangelischen Kirchenkreis
Gelsenkirchen und Wattenscheid
 


 

Jüdisches Leben live erleben

Erew Purim in der Synagoge

Leitung:
Judith Neuwald-Tasbach,
Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen

 

Purim ist ein freudiges Fest, das an die Rettung des jüdischen Volkes aus drohender Gefahr in der persischen Diaspora erinnert. Nach dem Buch Ester versuchte Haman, der höchste Beamte des persischen Königs, die gesamten Juden im Perserreich zu vernichten, was Königin Ester jedoch verhindern konnte. Im Gottesdienst wird das Buch Ester (Megillat Ester) vollständig vorgelesen, beim Hören des Namens Haman klappert die Gemeinde mit Ratschen. Purim ist ein Tag, den Juden mit Essen und Trinken feiern. Jüdische Gelehrte sagen: "Jeder muss so viel Wein trinken, bis er nicht mehr unterscheiden kann zwischen 'Verflucht sei Haman' und 'Gelobt sei Mordechai'. Gegessen werden Hamantaschen, dreieckige Gebäckstücke mit Mohn- oder Pflaumenmusfüllung.

Mittwoch, 20. März 2019, 18.00 Uhr

Neue Synagoge Gelsenkirchen,
Georgstraße 2, 45879 Gelsenkirchen

 Anmeldung bei der GCJZ (Telefon oder e-mail)
Kosten: 5,00 Uhr an der Abendkasse

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-
Jüdische Zusammenarbeit Gelsenkirchen und der
Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen


Konzert

Ensemble Quartetoukan (Israel)
Arabo-jüdische Begegnungen mit

Miriam Toukan (Gesang)
Idan Toledano (Gitarre, Oud, Akkordeon)
Racheli Galay (Cello) und
Noa Vax (Perkussion)

Quartetoukan ein spannendes musikalisches Projekt, das Kulturen und Menschen durch Lieder und Melodien zusammenbringt. Ihre Konzerte verbinden Ost und West und ermöglichen eine seltene Begegnung zwischen Flamenco, Klezmer und arabischer Volksmusik, von Stücken von Fairouz, Bialik und Leah Goldberg, deren neue Arrangements speziell für Quartetoukan geschrieben wurden.

Das Projekt entstand aus der Zusammenarbeit von vier Musikern verschiedener Kulturen, die sich zusammengefunden haben, um den Hörern eine Art musikalischer Reise zu ermöglichen, die die multikulturelle israelische Gesellschaft von heute4 widerspiegelt. In dieser Reise wird der kulturelle Reichtum hörbar - eine Grundlage für respektvolles gegenseitiges Zuhören, für den Dialog und für menschliche Harmonie.

Donnerstag, 18. April 2019, 20.00 Uhr (geändert!)

Neue Synagoge Gelsenkirchen,
Georgstraße 2, 45879 Gelsenkirchen

Eine Veranstaltung der Bleckkirche - Kirche der Kulturen,
der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen und der
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Gelsenkirchen im Rahmen der Reihe "Klangkosmos Weltmusik in NRW"


 Fahrradtour
Von Synagoge zu Synagoge
(Gelsenkirchen nach Bochum)

Leitung:
Ulrich Fehling, Vorsitzender der Gesellschaft

Sowohl in Gelsenkirchen als auch in Bochum gibt es seit 2007 eine neue Synagoge. Jüdisches Leben findet dort heute wieder öffentlich sichtbar statt. Zwischen beiden Synagogen bietet sich zudem die Gelegenheit, weitere Spuren jüdischer Kultur in Geschichte und Gegenwart zu entdecken. Bevor der Rückweg angetreten wird, besteht die Möglichkeit, im zur Jüdischen Gemeinde Bochum gehörenden Restaurant "Matzen" typische Spezialitäten der jüdischen Küche zu genießen.

Tourverlauf:
Synagoge Gelsenkirchen (nur Außenbesichtigung), Kurt-Neuwald-Platz, Begegnungsstätte Alter Betsaal in der Von-der-Recke-Straße, Bahnhof Gelsenkirchen und Wildenbruchplatz (Orte der Deportation), Alter Jüdischer Friedhof an der Wanner Straße, Jüdischer Friedhof Bochum, Synagoge Bochum (nur Außenbesichtigung) mit Restaurant "Matzen", Rückfahrt über Erzbahntrasse nach Gelsenkirchen (ca. 30 km, ca. 4,5 - 5 Std. mit Pause)

Sonntag, 5. Mai 2019, 14.00 Uhr - 19.00 Uhr

Treffpunkt: Neue Synagoge Gelsenkirchen,
Georgstraße 2, 45879 Gelsenkirchen

Anmeldung erbeten bei der GCJZ (Telefon oder e-mail)

 


Lehrhaus Judentum - "Ein Stück Tora"
Segen wider Willen

Leitung:
Dirk Bültmann, evangelischer Pfarrer und stellvertr.
Vorsitzender der Gesellschaft

Von David Ben-Gurion ist der Ausspruch überliefert "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist". Realität und Wunder spielen in unserem heutigen Text eine besondere Rolle. Es handelt sich um die Geschichte von Bilam und seiner Eselin, nachzulesen in 4. Mose 22,2 bis 24,25. Eine sprechende Eselin - wie legen die jüdischen Kommentatoren diese "Fabelhafte" Erzählung aus? Und welche Rolle spielen Wunder in der jüdischen Überlieferung? Auf diese und weitere Fragen werden wir Antworten suchen.
Das Lehrhaus ist ein offenes Angebot. Die Themen der Lehrhausabende liegen fest. Alle Interessierten können nach ihren Möglichkeiten teilnehmen. Kenntnisse der hebräischen Sprache oder des Judentums werden nicht vorausgesetzt. Gebühren werden nicht erhoben.
Das Ziel des Lehrhauses ist die Vermittlung von Kenntnissen jüdischen Denkens und Lebens und die aktuelle Übertragung des Gelernten in das Leben der Teilnehmenden.

Montag, 20. Mai 2019, 18.30 Uhr - 20.00 Uhr

Begegnungsstätte, Von-der-Recke-Str. 9,
45879 Gelsenkirchen

Anmeldung bei der GCJZ (Telefon oder e-mail)
möglichst bis zum 1. Mai 219, damit rechtzeitig
Material zugesandt werden kann


Lesung
"Mehr als die zwei Jahre im Achterhuis"

Anne Franks Leben in Zeitzeugenberichten

Leitung:
Die Bucheckern

Die Bucheckern sind die Vorleserinnen des Consol-Theaters.
Unter der Anleitung von André Wülfing trainieren sie
regelmäßig ihre Lese-Kompetenz und arbeiten stetig neue
Programme für Groß und Klein aus.

Am 12. Juni 1929 wurde Anne Frank in Frankfurt am Main geboren, sie würde am Tag dieser Lesung also 90 Jahre alt - sie könnte also noch unsere Zeitgenossin sein, aber ihr Leben endete ja schon 1945.
Heute kennt man sie als Verfasserin des berühmten Tagebuches, das sie in etwas mehr als zwei Jahren (Juni 1942 bis August 1944) im Versteck im Hinterhaus der Prinsengracht 263 in Amsterdam schrieb. Aber sie hatte natürlich ein Leben vor der Zeit im Versteck, das eines fröhlichen jungen Mädchens, auf dessen Leben der Einmarsch der Deutschen in die Niederlande immer dunklere Schatten warf. Und auch ein Leben danach, das mit ihrer Ermordung im KZ Bergen-Belsen Ende Februar oder Anfang März 1945, also nur wenige Wochen vor der Befreiung, endete. An beide erinnern die "Bucheckern" indem sie Berichte von Menschen vortragen, die Anne Frank persönlich kannten.

Mittwoch, 12. Juni 2019, 18.00 Uhr

Neue Synagoge Gelsenkirchen, Georgstraße 2,
45879 Gelsenkirchen

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Gelsenkirchen und der Jüdischen
Gemeinde Gelsenkirchen


Tagesfahrt nach Amsterdam
Auf Anne Franks Spuren

Leitung:
Ulrich Fehling, Dirk Bültmann

Zum 90. Geburtstag Anne Franks bietet unsere Gesellschaft eine Fahrt nach Amsterdam an. Wir werden das "Achterhuis" in der Prinsengracht 263, in dem sie mehr als zwei Jahreversteckt lebte und ihr berühmtes Tagebuch schrieb, besichtigen - heute als Anne-Frank-Haus Gedenkstätte und viel besuchtes Museum.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, imStadtteil Rivierenbuurt (etwa 3 km südöstlich des Zentrums) das Haus am Mervedeplein, in dem sie mit ihren Eltern und ihrer Schwester wohnte, und ihre Schule, die Montessorischule in der Niersstraat, zu besichtigen - beide allerdings nur von außen, da Wohnung und Klassenzimmer nicht öffentlich zugänglich sind.

Alternativ kann die verbleibende Zeit auch zum Entdecken einiger der vielen Attraktionen Amsterdams genutzt werden.

Sonntag, 30. Juni 2019, 8.00 Uhr - 20.00 Uhr

Treffpunkt:
Parkplatz am Musiktheater Gelsenkirchen

Kosten: 30,00 Euro
Anmeldung bei der GCJZ (Telefon oder e-mail)
möglichst bis zum 18. Juni 2019


Lesung
"In Memoriam Jörg Loskill"

Leitung:
Jens Dornheim (Lesung)
David Sarainski (Geige)
Tatjana Sarazhynska (Leitung)

Im Jahr 2017 ist Jörg Loskill verstorben, der langjährige Kulturredakteur der WAZ. Ebenfalls über viele Jahre war er mit der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gelsenkirchen verbunden: Er gestaltete in der neuen Synagoge regelmäßig Programme zu jüdischen Autoren und Autorinnen.
Ein letztes Manuskript über den österreichischen Schriftsteller Leo Perutz (dessen 60. Todestag 2017 war) hat er noch vollenden, aber dem Publikum nicht mehr vorstellen können. Der Schauspieler Jens Dornheim wird Loskills Manuskript und Texte von Leo Perutz vortragen. Außerdem erwarten das Publikum Erinnerungen an Jörg Loskill und Musik von David Sarainski.

Mittwoch, 3. Juli 2019, 19.00 Uhr

Neue Synagoge Gelsenkirchen,
Georgstraße 2, 45879 Gelsenkirchen

Eine Veranstaltung des Kulturraums "Die Flora" Gelsenkirchen,
der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Gelsenkirchen und der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen